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Thema: Bondagegeschichten

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wechsle zu
Von Nitxx
22 Beiträge bisher
Nitro
Bondagegeschichten

Was auf diesem Bord fehlt ist eine Rubrik für Geschichten rund um Bondage. Dafür eröffne ich hier einen Thread

11.02.2016 um 12:38 Profil eMail an NitroEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nitxx
22 Beiträge bisher
Nitro
re: Bondagegeschichten

In der Falle

Von meinem Bekannten war mir seine Vorliebe für Bondage bekannt. Schon länger gingen mir Gedanken durch den Kopf, was wohl passieren würde, wenn ich gefesselt vor ihm stünde. So entstand der Plan, es darauf anzulegen. Natürlich hatte ich insgeheim die Hoffnung, von ihm genommen zu werden.
Zwei Vorhängeschlösser hatte ich besorgt, Handschellen und Seile, mit denen ich mich einsperren und fesseln würde. Und zwei Briefe hatte ich geschrieben. Einer war für ihn. Hier nannte ich ihm, wo er mich finden würde. In den Umschlag legte ich je einen Schlüssel der beiden Vorhängeschlösser und einen Schlüssel für die Handschellen. Den zweiten Satz Schlüssel legte ich in den Umschlag, der für meine beste Freundin bestimmt war. Ihr schilderte ich, dass ich ihre Hilfe benötigen würde, wenn sie diesen Brief erhielt. Sie kam erst am nächsten Tag von einer Kurzreise zurück, so dass mir genug Zeit bleiben würde, meinen Plan umzusetzen und anschließen den Brief wieder aus ihrem Briefkasten zu fischen, bevor sie ihn lesen konnte. Nun packte ich also die Sachen in den Rucksack und zog los. Zunächst warf ich die beiden Briefe in die Hausbriefkästen meines Bekannten und meiner Freundin. Anschließend fuhr ich mit dem Bus an den Ortsrand. Dort gab es eine Industriebrache, die schon lange leer stand. Bereits beim verlassen des Busses hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. So ganz alltäglich war mein Plan ja schließlich nicht und ich würde absolut auf zwei Leute angewiesen sein,von denen ich nicht genau wusste, dass sie mich in diesem Punkt ernst nehmen würden. So betrat also ich den alten Industriebau und ging in die zweite Etage. In einem Raum legte ich die Fesseln ab. Es war ein größerer Raum, in dessen Mitte ein Träger stand, den man vom Flur aus durch die schwere Gittertüre nicht sehen konnte. Die Fenster waren bereits teilweise eingeschlagen und die Rahmen mit dicken Metallstangen vergittert. Nun ging ich in den Nebenraum, wo ich mich komplett auszog. Meine Klamotten legte ich in den Rucksack und nahm die beiden Vorhängeschlösser heraus. Beim Verlassen des Raumes zögerte ich einen Moment. Noch konnte ich es mir anders überlegen. Aber meine Emotionen überwogen dann meinen Verstand: Ich zog die schwere Stahlschiebetür zu, hängte das Vorhängeschloss ein und drückte es zu. Schnell ging ich in den anderen Raum, in dem ich die Fesseln abgelegt hatte und zog die Gittertür zu. Durch die schweren Gitterstäbe hindurch hängte ich nun das zweite Vorhängeschloss ein und drückte auch dieses zu. Nun war ich splitternackt in einer alten Fabrikhalle gefangen, aus der ich alleine nicht mehr heraus kommen konnte. Die Türen waren massiv und verschlossen. Ohnehin war nicht daran zu denken, den Raum durch das Fenster zu verlassen. Der Raum lag – in der zweiten Etage – einfach zu hoch und die Fenster waren allesamt vergittert. Schlüssel für die Schlösser hatte ich auch keine. Alleine das war schon das perfekte Gefängnis. Für einen Moment musste ich mich erst mal wieder sammeln. Aber diese zwanghafte Situation reizte mich ungemein. In einem dritten Brief hatte ich meinem Bekannten geschrieben, dass ich selber gefesselt hätte und ich von ihm genommen werden wollte, bevor er mich losbindet. Diesen Brief legte ich nun so im Raum ab, dass er ihn sehen musste. Später würde ich ihm nicht sagen können, was ich von ihm wollte. Den Brief konnte er auch als meine unverbindliche Zustimmung verstehen. Schließlich wollte ich es ja darauf anlegen.
So fing ich nun damit an, mich an den mitten im Raum stehenden Metallträger zu fesseln. Er hatte an einer Seite mehrere Manschetten, durch die wohl einmal Rohre verliefen. Hier legte ich die Handschellen und den Knebel ab. Mit dem Rücken stellte ich mich nun auf die andere Seite des Trägers und band mir meine Fußgelenke zusammen und diese dann am Träger fest. Nun band ich mit einem zweiten Seil meine Kniegelenke zusammen und fixierte sie ebenfalls an dem Träger. Nun nahm ich das längste der drei Seile und befestigte das eine Ende auf Höhe meiner Schulter am Träger, führte es über meine rechte Schulter, weiter unter der linken Achsel durch, hinter dem Träger herum, unter der rechten Achsel wieder nach ober über die linke Schulter, nochmal hinter der Träger herum und dann führte ich das Seil um meine Körper und den Träger herum nach unten bis zu meiner Taille und von hier wieder nach oben, wo ich es auf Höhe meiner Schulter am Träger verknotete. Alle Seile hatte ich schön fest, aber nicht zu stramm gezogen. Ich überprüfte nun sehr gründlich meine Fesselung, die mich streng an dem Träger fixierte. Nun nahm ich den Knebel und knebelte mich. Auch den Sitz des Knebels überprüfte ich sorgfältig. Nun kam der eigentliche Akt: Ich wollte meine Arme durch die Manschetten stecken, um auch sie zu fixieren. Nur mit viel Mühe gelang es mir, meine Arme wurch die beiden Manschetten auf Höhe meiner Ellenbogengelenke zu stecken. Schwer fiel mir dies deshalb, da ich bereits gefesselt war und mich quasi nicht mehr bewegen konnte. Nun nahm ich die Handschellen, die ich auf die darunterliegenden Manschetten gelegt hatte und steckte meine linke Hand durch die linke Manschette. An der Unterseite der Manschette legte ich nun mein Handgelenk in eine Schelle und drückte sie so weit zu, dass ich nicht mehr heraus kam. Jetzt war die rechte Hand an der Reihe. Sie steckte ich durch die rechte Manschette und fesselte sie in der noch offenen Handschelle so, dass ich mich auch daraus nicht befreien konnte. Nun war ich in der Situation, in der ich sein wollte: Alleine in einer alten Fabrikhalle bewegungsunfähig an einen Träger gefesselt auf Hilfe wartend. Die Situation konnte für mich gar nicht schlechter sein, aber sie gefiel mir allen Zweifeln zum Trotz. Bis mein Bekannter meinen Brief aus seinen Briefkasten holen würde musste ich nun willens oder nicht mindestens zwei Stunden warten. Selbst wenn er den Brief sofort lesen und zu dem Industriegelände fahren würde würde alleine dafür mindestens nochmal eine halbe Stunde vergehen. Dazu musste ich noch die Zeit rechnen, die er mit wohl noch irgendwie mit mir verbringen würde. So ging also von etwa drei bis vier Stunden aus, die ich so fixiert verbringen musste. So lange wollte ich eigentlich nicht gefesselt bleiben, aber ich wollte mich dazu zwingen. Mir gefiel das Gefühl, völlig wehrlos und streng in der Öffentlichkeit gefesselt zu sein. Dieses Gefühl gefiel mir schon immer, aber bei früheren Selbstfesselungen hatte ich mich immer recht zeitig wieder losgebunden, obwohl ich gerne noch gefesselt geblieben wäre. Und nun musste ich gefesselt bleiben. Ich hatte gar keine andere Wahl und absolut keine Chance, aus der Nummer wieder heraus zu kommen. Wenn alles gut liefe würde ich in vielleicht vier Stunden losgebunden werden. Wenn es schlecht laufen würde, würde ich bis mindestens Mittag des nächsten Tages gefesselt bleiben. Früher würde meine Freundin meinen Brief gar nicht lesen können. Was ich machen würde, wenn keiner von beiden ernst nähme und in die alte Fabrik kommen würde, wusste ich nicht. Aber ich konnte ohnehin nichts mehr machen. Nicht nur, dass ich an einen Träger gefesselt in einem Raum eingesperrt war, ich war auch geknebelt. Schreien konnten ich also nicht – auch, wenn ich es wollte. Die Fesselung fixierte mich so sehr, dass ich mit den Handschellen nur sehr leicht gegen den Träger schlagen konnte. Die Geräusche waren kaum zu hören und gingen in den Umgebungsgeräuschen schlichtweg unter. Und wer würde schon in einer Fabrikhalle nach einer gefesselten Frau suchen? Und selbst wenn jemand käme, konnte er auch nicht helfen, da die Türe mit einem stabilen Vorhängeschloss versperrt war. Es gab also keinen Ausweg mehr für mich. Dies wurde mir immer mehr bewusst, je länger ich so gefesselt war. Ich konnte über alles Nachdenken – aber Auswege gab es nicht. Das war die Fesselung, die ich immer haben wollte! Immer wieder versuchte ich, mich aus meinen selbst angelegten Fesseln zu befreien. Aber es gelang mir nicht. Es konnte auch gar nicht gelingen. Dazu hatte ich mich zu sehr und in diese ausweglose Situation gebracht. Der Umstand machte mich dann doch etwas nervös. Schließlich konnte ich auf absolut nichts mehr Einfluss nehmen. Und mit beiden hatte ich nichts abgesprochen. Trotz aller Gedanken, die mich beschäftigten, schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Ab und zu konnte ich einen Vorortzug hören, der halbstündlich über die nahe Bahnlinie fuhr. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis der jeweils nächste Zug kam. Dennoch konnte ich so wenigstens etwas die Zeit nach halten.
Nach etwa zwei Stunden vernahm ich ein Auto, dass auf das alte Firmengelände fuhr. Für einen Moment war ich erleichtert. Ich ging davon aus, dass nun mein Bekannter kommen würde. Zwar wusste ich nicht, was er mit mir anstellen würde, aber ich ging davon aus, dass er mich danach aus meinen Fesseln befreien würde. Allein dass war die Wende. Die Erleichterung währte aber nur kurz. Schnell hörte ich, dass zwei Männer aus dem Auto ausstiegen – einer mehr als gedacht. Was sie sprachen konnte ich nicht verstehen, aber die Stimmen waren mir beide unbekannt. Ich wurde fast schon panisch vor Angst und überlegte, was ich machen könnte. Nichts würde ich machen können! Aber nackt an einen Träger gefesselt wollte ich auf keinen Fall völlig fremden Leuten gegenüberstehen. Sie konnten sonst was mit mir machen, ohne dass ich mich wehren konnte. Inzwischen hörte ich, dass sie den Flur entlang gingen, über den man in den Raum gelangt, in dem ich gefangen war. Ich versuchte mich zu beherrschen und absolut ruhig zu verhalten. Aus der Nähe konnte ich auch das Gespräch der beiden verfolgen. Sie Gehörten offenbar zu einem Wachdienst, der ab und an auf dem Gelände nach dem rechten sah. Das hatte mir gerade noch gefehlt! Beide blieben dann auch noch vor der verschlossenen Gittertüre zu meinem Raum stehen und wunderten sich darüber, dass der Raum verschlossen war. Wenigstens stand ich so im Raum, dass sie mich nicht sehen konnten. Aber wenn sie mich trotzdem wahrnehmen würden? Mir schossen allerlei Gedanken durch den Kopf bei denen ich fast wahnsinnig wurde. Bei dem ganzen Stress, der da gerade über mich herein brach musste ich aber absolut ruhig bleiben, damit ich nicht auffiel. Die beiden Wachleute hatten es dabei alles andere als eilig. Vor der Türe verbrachten sie eine gefühlte Ewigkeit, auf der Etage vielleicht eine halbe Stunde. Meine Gefühle fuhren während der ganzen Zeit Achterbahn. Schließlich hörte ich, wie beide wieder mit ihrem Auto wegfuhren. So konnte ich mich wieder beruhigen. Nach einer weile hörte ich wieder den Vorortzug vorbeifahren. Drei Stunden hing ich nun schon in meinen Fesseln und eigentlich hätte mein Bekannter schon längst hier sein sollen. Noch dachte ich mir nicht viel dabei. Er würde schon irgendwann kommen. Erste Zweifel hatte ich aber dennoch. Und sie wurden stärker, denn eigentlich war er immer sehr pünktlich, eher überpünktlich. Hatte er meinen Brief vielleicht noch nicht gelesen? Oder hatte er ihn nicht ernst genommen? Nun für denn Falle konnte ich ja immer noch auf meine Freundin hoffen. Aber die Situation war schon irgendwie komisch. Vor allem wollte ich so langsam aus den Fesseln befreit werden. Und genau dass ließ nun auf sich warten. Nach vier Stunden elender Warterei hörte ich erneut hörte ich ein Auto auf das Firmengelände fahren. Wer kam jetzt? Wieder die beiden Wachleute? Na, dass konnte ja lustig werden! Würden sie die Schlösser abnehmen? Dann hätte ich ein ernstes Problem. Allein der Gedanke daran machte mich wahnsinnig. Nach ein paar Minuten hörte ich wieder Schritte im Flur, die vor der Gittertüre meines Gefängnisses stehen blieben. Es wurde ein Schlüssel in das Vorhängeschloss gesteckt und die Türe geöffnet. Endlich war mein Bekannter gekommen. Er schaute mich an und begutachtete meine Fesselung. Ihm war klar, dass mir jede Flucht unmöglich war. In aller Ruhe las er den Brief, den ich geschrieben hatte. Ihm gefiel ganz offenbar mein Wunsch, von ihm – gefesselt wie ich war – genommen zu werden. Allerdings erklärte er mir, das das nicht jetzt sofort sein würde. Er habe noch ein paar Dinge zu erledigen. Und da ich mich schließlich selbst gefesselt hatte, hätte ich es seiner Meinung nach auch nicht eilig, aus der Nummer wieder herauszukommen. Schließlich hätte ich ja viel Zeit eingeplant. Und nun wurde mir klar, dass ich in der Falle saß. Eine Falle, die ich mir selbst gestellt hatte. Während er sprach zeigte er mir beide Umschläge, den für ihn und den für meine Freundin. Bei den Vorbereitungen hatte ich die Umschläge vertauscht und den für meine Freundin bestimmten bei ihm eingeworfen. So konnte er erahnen, wo er einen zweiten Umschlag finden würde. Und er fand er im Briefkasten meiner Freundin, wo er ihn dann auch herausgeholt hatte. Was jetzt kommen sollte, würde nur noch von ihm abhängen – meine Freundin wusste von nichts, da ich sie nicht in meine Pläne eingeweiht hatte. Und meinen Brief würde sie nicht lesen können, da mein Bekannter ihn aus dem Briefkasten genommen hatte. Mir war nicht klar, ob ich das alles so wollte, aber ich war hoffnungslos in der Situation gefangen.
Nun verließ mein Bekannter wieder den Raum, ließ aber die Türe offen. War der Mann wahnsinnig? Ich war hilf- und wehrlos gefesselt! Beim verlassen des Raumes bemerke er meinen Nervosität, ignorierte sie aber. Nach einer Weile kam er mit seiner Kamera zurück. In aller Ruhe fotografierte er mich. Mir gefiel das ganz und gar nicht. Nur mitteilen konnte ich es ihm nicht! Je mehr ich mich gegen diese Situation, das fotografiert werden, zu wehren versuchte, um so mehr Zeit nahm er sich für die einzelnen Fotos. Es gefiel ihm offenbar, wie ich mich gegen meine Fesseln stemmte. Für mich war es die Hölle, meine Gefühle liefen fast schon Amok. Wie lange er für die Fotos brauchte, weiß ich nicht. Es kann eine dreiviertel gedauert haben, gefühlt war es länger. Aber während der ganzen Zeit war ich so aufgeregt, dass ich keine Züge mehr wahrnahm. So konnte ich also nur spekulieren, wie lange er sich für die Fotos Zeit ließ. Nun ging er mit der Kamera wieder in aller Ruhe zum Auto und ließ natürlich wieder die Türe unverschlossen. Ich hätte schreien können! Konnte ich aber nicht! Nach einer gefühlten Zigarettenpause von einer viertel Stunde Länge kam er mit einer Videokamera und einem Stativ zurück. Er stellte die Kamera so auf, dass sie mich schräg von vorne aufnehmen würde. Der Gedanke, jetzt auch noch gefilmt zu werden, machte mich rasend. Vor allem würde man aus der Position der Kamera heraus alles von mir sehen. Mich in meiner kompletten Nacktheit und die ganze Fesselung. Das war schon irgendwie krass! Aber ich musste es mir gefallen lassen – ob ich wollte oder nicht. Ich konnte nur kooperieren, damit er mich nicht noch länger gefesselt ließe. Mein Bekannter erklärte mir, dass er jetzt ein etwa zweistündiges Video von mir anfertigen wolle. Dafür müsse er nicht bei mir bleiben. Die Kamera würde am Ende automatisch den Film abspeichern, wenn die Speicherkarte voll sei. Dann drückte er den Auslöser und verließ den Raum. Ich hörte, wie er die Gittertüre schloss und das Vorhängeschloss zudrückte. Zwar hatte er wenigstens die Türe zu gemacht. So konnte mir während seiner Abwesenheit wenigstens nicht viel passieren. Aber die Videokamera war wirklich das allerletzte, was ich jetzt haben wollte. Ich versuchte alles, um mich aus den Fesseln zu befreien und irgendwie an die Kamera zu gelangen. Um jeden Preis wollte ich die Aufnahme beenden. Meine Fesseln saßen aber so fest, dass ich keine Chance hatte. Mir wurde klar, dass ich mit meinen Befreiungsversuchen ihm eher noch einen Gefallen tat, konnte er sich doch später jederzeit ansehen, wie ich mich in meinen Fesseln winde. Eigentlich wollte ich genau das vermeiden. Aber ich konnte absolut nicht ruhig bleiben. Immer wieder stemmte ich mich gegen die Seile, gegen die Handschellen. Hoffnungslos! Irgendwann speicherte die Kamera ab, wenigstens war in diesem Moment mit weiteren Aufnahmen Schluss. Aber an die Datei kam ich nicht dran. So war die Kamera mein Feind, den es zu bekämpfen galt. Aller Sinnlosigkeit zum Trotz versuchte ich alles, irgendwie an die Filmdatei zu gelangen. Eine halbe Ewigkeit lang versuchte ich dies. Dabei bemerkte ich nicht, dass er zwischenzeitlich wiedergekommen war. Er stand im Raum und genoss es, wie ich mich gegen meine Gefangenschaft wehrte. „Dass wird ein langer und anstrengender Tag für dich. Teil dir deine Kräfte ein!“ sagte er mir, nahm Kamera und Stativ und brachte sie wieder in sein Auto. Damit war die Filmdatei nun vollends außer meiner Reichweite. Für mich war dies ein mieses Gefühl, dass mich aber irgendwie auch fast schon erregte. Es war genauer gesagt sein Spiel mit meinen Emotionen, dass mir fast schon erotisierend gefiel. Und er hatte offenbar auch seinen Spaß daran. Das konnte ja noch heiter werden …
Als er den Raum wieder betrat hatte er einen Grill und eine Kiste Bier in der Hand. Während er den Grill am anderen Ende des Raumes aufstellte erklärte er mir, dass nachher noch zwei Freunde von ihm hier her kommen würden. Sie wollten sich einen netten Nachmittag machen und ich sollte ihnen eine schöne Zimmerdeko abgeben. Ich fiel dabei aus allen Wolken. Meine Nervosität allein schon bei dem Gedanken daran war unübersehbar. Vor ihm und seinen Freunden nackt an einen Träger gefesselt – ich hätte alles getan, um genau das zu vermeiden. Das aber konnte ich ihm nicht mitteilen, schließlich war ich geknebelt. Er merkte, wie ich mich wehrte und mich ihm mitteilen wollte. Aber er ließ mich so, wie ich war und meinte nur „Trag es mit Fassung, du hast ohnehin keine Chance. Ich passe auf dich auf. Und wenn du keine zicken machst, kommst du heute Abend auch irgendwann wieder frei. Übernachten willst du hier doch sicher nicht“. Die Worte saßen! War der Typ so wahnsinnig, mich hier noch über Nacht alleine lassen zu wollen? Zutrauen musste ich es ihm.
Er zündete den Grill an und holte noch drei leere Bierkisten, die später als Sitzgelegenheit für ihn und seine Freunde dienen würden. Seine beiden Freunde brachten allerlei zum Grillen mit. Und ich war als Raumdeko der absolute Topact für die drei. Mit deutlicher Stimme mahnte mein Bekannter: „Leute: Nur gucken – nicht anfassen! Sonst gibt 's ärger!“. Aber das mit dem gucken legten die beiden natürlich in ihrem Sinne aus: Gegen die Handyfotos konnte ich nichts ausrichten, so sehr ich mich auch darüber ärgerte. Es roch lecker nach gegrilltem. Ich hätte was darum gegeben, wenn jetzt auch nur einer von den dreien mir den Knebel aus dem Mund genommen hätte und mir etwas davon abgegeben hätte. Aber alle drei ließen mich schmachten. Es war schon ziemlich fies. Irgendwann – es muss schon am frühen Abend gewesen sein – verabschiedeten sich seine beiden Freunde und verließen den Raum. Ich konnte noch hören, wie sie mit dem Auto davon fuhren. Nun stand ich ihm also splitternackt gefesselt gegenüber und er wusste, was ich von ihm wollte. Er fing an, mich zu streicheln und überall anzufassen. Es gefiel mir wahnsinnig gut. Für alles nahm er sich sehr viel Zeit. Ich explodierte fast vor Erregung. Nach dem er mich fast zwei Stunden lang verrückt gemacht hatte meinte er nur lapidar, dass er mich erst zum Frühstück nehmen wolle. Das konnte es jetzt echt nicht sein! Ich war wütend und verärgert, aber wehrlos. Er ließ mich in meinen Fesseln zappeln und genoss den Anblick auch noch. „Und genau deshalb wirst du hier alleine übernachten!“ sagte er zu mir und ging. Wieder fiel die Gittertüre zu und das Vorhängeschloss schnappte zu. Aus die Maus – ich war wieder gefangen. Mein Kopf drehte sich und ich fragte mich, was ich da eigentlich angestellt hatte. Wieder fuhren meine Gefühle Achterbahn und ich merkte, wie mich die ganze Situation dennoch sehr erregte. Ob ich das allerdings wollte, wusste ich nicht. Mir gefielen die ganzen Reize, die bislang über mich herein kamen, aber ich wollte losgebunden werden. Mittlerweile war es mir vollkommen egal, von wem. Meinetwegen auch vom Werksschutz. Hauptsache, ich kam irgendwie aus den verdammten Fesseln raus. Mittlerweile war es stockdunkel geworden. In meinem Gefängnis konnte ich nichts mehr sehen. Dadurch nahm ich die Umgebungsgeräusche um so intensiver wahr. Ich hörte das Gras wachsen und Flöhe husten. Natürlich war vieles davon Einbildung. Nervös lauschte ich in die Nacht, mein Bauch kribbelte wahnsinnig und ich war angespannt wie sonst was. Durch die kaputten Fenster zog ein leichter aber kühler Wind, der um meinen gefesselten Körper strich. Es war fast schon ein Gefühl, als wenn mich tausend Hände streicheln würden. Es war ein seltsam komisches aber auch unheimlich gutes Gefühl. Fast schon konnte ich mich mit meiner Situation wieder arrangieren. Nur selber befreien konnte ich mich nicht. Einen ganz schönen Mist hatte ich mir da eingebrockt.
Als ich meine Augen öffnete wurde es draußen schon wieder langsam heller. Ich muss allen Umständen zum Trotz irgendwann eingeschlafen sein. Das erste, was ich spürte, waren meine Fesseln, die mich immer noch erbarmungslos fixierten. Durch die lange Fesselung taten sie schon etwas weh, aber es war kein richtiger Schmerz. Das Gefühl ließ sich gut ertragen und hatte fast schon etwas erotisches. Ich genoss den Moment. Wie spät es war, als ich das Auto auf den Hof fahren hörte, weiß ich nicht. Insgeheim hatte ich nur noch die Hoffnung, dass jetzt jemand käme, der mich aus meiner Gefangenschaft befreien würde. Ich hatte keine Wünsche mehr, wollte nur noch losgebunden werden – egal von wem.
Mein Bekannter betrat den Raum. Er hatte einen Eimer Wasser und einen Waschlappen dabei. Den Waschlappen tauchte er in das Wasser ein und fing an, mich damit zu waschen. Er wollte mich etwas frisch machen, bevor ich fällig war. Seine Waschaktion fühlte sich nicht nur verdammt gut an, sie erregte mich auch wahnsinnig. Eine weile lang ließ er mich stehen und schaute mir einfach nur zu. Er bemerkte sehr wohl meine Hoffnungslosigkeit und er spielte wieder mit meinen Gefühlen. All das steigerte meine Erregung. Ich wurde wahnsinnig dabei, dass er mich so hängen ließ. Irgendwann löste er die Fesselung an meinen Kniegelenken und begann sich an mir zu befriedigen. Es war sehr zärtlich und es gefiel mir sehr. Noch nie war ich derart erregt, alles drehte sich um mich. Nach dem er mit mir fertig war wusch er noch meinen Schritt und band mir zu meiner Verwunderung wieder die Kniegelenke zusammen und fixierte sie auch wieder am Träger. Nun kuschelte er noch eine ganze Weile mit mir. All dem war ich wehrlos ausgeliefert und ich wollte es auch unbedingt so über mich ergehen lassen. Wie lange er mit mir verbrachte, weiß ich nicht – es war lange, sehr lange. Aber derartige Emotionen hatte ich noch nie erlebt, es war ein absolut göttliches Gefühl.
Dann kamen seine Worte: „So, mit dir bin ich fertig. Wenn ich deine Briefe richtig lese, wolltest du von deiner Freundin losgebunden werden? Das lässt sich einrichten. Ich melde mich bei ihr,“. Nein, genau das wollte ich ganz bestimmt nicht! Meine Freundin war zwar meine Versicherung für den Fall der Fälle, aber sie würde mich für verrückt halten, wenn sie von meiner Aktion erfuhr. Er merkte, wie nervös ich reagierte und las mir meinen Brief vor. Zwar hatte ich davon geschrieben, dass ich nach seiner Aktion wieder losgebunden werden wollte. Aber ich hatte nicht explizit geschrieben, dass er mich wieder losbinden sollte. „Du hast ja noch den Brief an deine Freundin geschrieben. Wozu, wenn du nicht von ihr befreit werden willst?“ - das war jetzt der Hammer! So verließ er wieder den Raum und schloss die Gittertüre, in der er auch wieder das Vorhängeschloss einhängte. Ich war also wieder gefangen und konnte darüber sinnieren, was wohl als nächstes passieren würde. Nach gefühlten zwei Stunden kam wieder ein Auto auf den Hof gefahren. Eine Person stieg aus, die sich zu meinem Gefängnis begab und die Gittertüre öffnete. Diesmal kam meine Freundin. Sie schaute mich nur musternd an und grinste. Innigst hoffte ich darauf, dass sie mich endlich aus meiner Gefangenschaft befreite. Aber da sollte ich mich geirrt haben. Statt mich loszubinden fing sie mit einer Art Verhör an. Ihre Fragen konnte ich natürlich nicht beantworten, da ich geknebelt war. Also stellte sie alle Fragen so, dass ich sie Ja oder Nein beantworten konnte. Ich brauchte also nur zu nicken oder den Kopf zu schütteln. Mein Bekannter hatte ihr wohl alles erzählt und sie kannte jedes Detail. Minutiös ging sie alles durch und ließ es sich von mir bestätigen. Dabei baute sie unendlich viele Vermutungen ein. Hätte sie mir den Knebel aus dem Mund genommen, hätte ich ihr alles in ein paar Minuten erklären können. Aber so spielte sie ein Spiel mit mir, dass gar kein Ende fand. Als sie mit ihrem Verhör am Ende war stand für sie fest, dass eine derartige Dummheit bestraft gehört. Sie verband mir die Augen und sagte mir, dass ich die nächsten vier Stunden über alles nachdenken solle. Danach hätte ich eine kleine Chance darauf, von ihr losgebunden zu werden. Ich hörte noch, wie die Türe zufiel und verschlossen wurde. Das brauchte ich nun überhaupt nicht! Aber was sollte ich machen. Während ich mich in meinen Fesseln wand versuchte ich mir zu überlegen, was ich ihr erzählen würde. Irgendwann nahm ich wahr, dass es draußen regnete. Ein feucht-kühler Wind streichelte meinen nackten Körper, der immer noch an dem Träger fixiert war. Meine Freundin hasste Regenwetter! Würde es nur ein Schauer sein, könnte ich Glück haben, dass sie nach den angekündigten vier Stunden wieder in die alte Fabrik kam. Aber es regnete wie aus Eimern und es wollte gar nicht aufhören. Wie lange ich so gefesselt blieb, weiß ich nicht. Ich hatte mittlerweile gar kein Zeitgefühl mehr und in der Situation, in der ich nun war, nahm ich auch nichts mehr wahr. Alles schien irgendwie aus dem Ruder zu laufen. Ich wollte schon gar nicht mehr daran glauben, überhaupt noch von irgendwem befreit zu werden. Aus der Situation erwachte ich, als mir die Augenbinde abgenommen wurde. Meine Freundin stand vor mir. Sie war trotz des Regens in die alte Fabrik gekommen. „Das nächste mal sprichst Du so was mit mir ab! Wenn du mit irgendwem etwas vor hast ist das okay für mich. Ich fessel dich dann und hol dich auch irgendwann wieder ab, wenn du mir sagst, wie lange du dafür brauchst.“. Na, das war ein Angebot! Langsam nahm sie mir die Fesseln ab. Endlich wurde ich aus meiner Gefangenschaft befreit. Aber es sollte nicht die letzte für mich gewesen sein.

11.02.2016 um 12:39 Profil eMail an NitroEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von tvkxxxx
1 Beiträge bisher
re: Bondagegeschichten

Also wenn das ne Geschichte ist....
Klingt fast so als ob du sie realität hast werden lassen.

Lg katja

11.02.2016 um 21:17 Profil eMail an tvkatjaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nitxx
22 Beiträge bisher
Nitro
re: Bondagegeschichten

Moin,



.......


lg

12.02.2016 um 11:31 Profil eMail an NitroEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Fesxxxxxxxx
57 Beiträge bisher
Fesseljeans
re: Bondagegeschichten

Ja du eine eigene Rubrik gibt es vlt nicht. Aber die Gruppe Bondagegeschichten

12.02.2016 um 14:37 Profil eMail an FesseljeansEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von gefxxxxxxx
6 Beiträge bisher
re: Bondagegeschichten

trotzalledem eine hervorragend geschriebene geschichte.

12.02.2016 um 16:23 Profil eMail an gefesselt3Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Graxx
1 Beiträge bisher
re: Bondagegeschichten

Sehr gut. Dafür hast du wohl ein Talent.
Würde gerne mehr lesen. Danke für diese tolle Geschichte!

Gruss Grave

12.02.2016 um 21:35 Profil eMail an GraveEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Ropxxxxxx
1 Beiträge bisher
re: Bondagegeschichten

Hey, echt super!!!
Gibt es auch eine Fortsetzung?

Das wäre spitze...

Gruß RopeSlave

12.02.2016 um 21:41 Profil eMail an RopeSlaveEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nitxx
22 Beiträge bisher
Nitro
re: Bondagegeschichten

Ausgesetzt

Es war ein warmer Sommertag, als wir in einen stillgelegten Steinbruch gingen. Innerhalb des Steinbruchs gab es einen See, den wir zum Baden nutzen wollten. Das Wetter war dafür einfach ideal. Wie lange wir dort verbrachten, weiß ich nicht. Irgendwann wurde ich von den Jungs gefragt, ob ich mich fesseln lassen würde. Ich hielt das erst für einen Scherz, aber es war wohl doch ernst gemeint. Die Jungs wollten sich einen Spaß mit mir machen. So richtig wohl war mir nicht bei dem Gedanken. Aber schlussendlich ließ ich mich darauf ein. Wir gingen ein Stück weit den See entlang. Hinter einer Biegung gelangten wir an eine kleinere Fläche, auf der ein Pfosten stand. Warum auch immer er dort stand war nicht ersichtlich, aber er stand nun mal da. Und an diesen Pfosten sollte ich nun gefesselt werden. So stellte ich mich mit dem Rücken daran und ließ mich fesseln. Gefesselt wurde ich von einem der Jungs und er war darin offenbar sehr routiniert. Er hatte mich sehr schnell an den Pfosten fixiert. Dass sie mich so fesseln würden, dass ich mich alleine nicht mehr befreien konnte war mir dabei schon klar. Aber gut – es sollte ja nicht lange dauern. Als er mit der Fesselung fertig war forderte er mich auf, dass ich versuchen sollte mich aus den Fesseln zu befreien. Erst jetzt merkte ich, wie fies er mich gefesselt worden war. Ich konnte mich absolut nicht mehr bewegen, meine Hände waren hinter dem Pfosten zusammengebunden. Die Fessel lag allerdings so hoch, dass ich sie nicht erreichen konnte. Damit war mir jede Möglichkeit genommen, selbst aus der Nummer raus zu kommen. So hing ich verschnürt wie eine Weihnachtsgans an diesem Pfosten. Die Jungs hatten daran offensichtlich ihren Spaß daran, mir dabei zuzusehen, wie ich mich in meinen Fesseln wand und mich zu befreien versuchte.
„So,“ meinte der, der mich gefesselt hatte “dann lassen wir Dich mal etwas schmoren!“. Ich war darüber entsetzt, dass sie mich offenbar alleine lassen wollten. Das war nicht abgemacht und ich hätte dem auch nicht zugestimmt. „Ihr könnt mich doch hier nicht so hängen lassen!“ rief ich. „Hast' recht! Du hast noch zu viele Klamotten an!“ sagte der, der mich gefesselt hatte und immer noch neben mir stand. Er strich mir mit seinen Händen über meine Schulter und öffnete mir die Träger von meinem Oberteil. Einen Moment später war ich komplett nackt. Dagegen wehren konnte ich mich nicht – die Fesseln unterbanden es. „Wenn du keine Zicken machst, holen wir dich in zwei, drei Stunden wieder ab. Sei tapfer!“ rief einer noch als sie gingen. Die Jungs ließen mich tatsächlich nackt an einen Pfosten gefesselt zurück. So stand ich da wie auf dem Präsentierteller. So lange wollte ich auch nicht fixiert bleiben. Aber befreien konnte ich mich nicht. Nicht einmal bewegen! Wie sollte ich aus der Nummer wieder raus kommen. Wann wollten sie mich wieder losbinden? Na, ob sie sich daran halten würden? Machen konnte ich ohnehin nichts. Ich überlegte, ob ich um Hilfe rufen sollte. Aber das war wohl auch keine gute Idee. Wer wohl kommen würde, wenn überhaupt jemand käme? Und was dann passieren würde? Es war wohl das beste, ruhig zu bleiben und das ganze auszusitzen. Es blieb mir ohnehin nichts anderes übrig. Aber ruhig bleiben in der Situation, in der ich war – wie sollte das gehen. Ich stand völlig nackt in der Öffentlichkeit. Und es war niemand da, der das ganze beaufsichtigt hätte. Zwar konnte ich die Jungs rufen. So weit waren sie ja nicht weg, als dass sie mich nicht mehr hätten hören können. Aber würde jemand kommen, wenn ich rufe. Schließlich wollten sie mich zappeln lassen. Genug Zeit, über alles nachzudenken. Ich begann, mich mit meiner Gefangenschaft zu arrangieren. Irgendwie gefiel mir dieses Gefühl der Wehrlosigkeit und Gefangenschaft. Nach einer ganzen Zeit kam jemand vorbei. Na, wenigstens etwas. Ich hoffte, dass er mich endlich losbinden würde. Aber den gefallen tat er mich nicht. „Du stehst doch erst zwei Stunden hier. So schnell lassen wir dich hier nicht raus!“ sagte er. „Ich wollte nur mal nach dem rechten sehen – und ob du uns nicht weggelaufen bist!“. Wie sollte das gehen, wenn mich niemand losbindet? Er holten eine Tube Sonnencreme hervor und fing an, mich damit einzucremen. Mir passte das absolut nicht. Es ging ihm doch nicht darum, dass ich mir keinen Sonnenbrand holte, ihm ging es um was ganz anderes. Allerdings erregte mich die Fesselung ohnehin schon und seine Aktion erregte mich noch mehr. Es war alles andere als unangenehm. Er gab sich richtig mühe. Und so ließ ich ihn machen, obwohl er mich eigentlich nur begrabschte. Wehren konnte ich mich ohnehin nicht. Nach dem er fertig war, schaute er mir noch etwas zu. Immer wieder versuchte ich mich zu befreien, was die Fesselung im Ansatz unterband. Es trieb mich zu Wahnsinn, dass ich nichts machen konnte und es sich daran auch noch erfreute. „So, Keule, dann halt mal die Ohren steif.“ Mit diesen Worten ließ er mich in meiner Gefangenschaft schmachten. Immer wieder versuchte ich meine Hände zu befreien. Aber das Seil konnte ich nicht erreichen. Zwar wollte ich losgebunden werden, aber die Erregung, die von der Fesselung ausging gefiel mir doch. Es war ein eigenartiges Gefühl. Mittlerweile war es drückend heiß geworden. Wenigstens stand ich nicht in der prallen Sonne. Es hatte sich etwas zugezogen. Und niemand kümmerte sich um mich. Sie schienen mich zu ignorieren. Aber sich darüber zu ärgern, half nichts. Warum hatte ich mich auch fesseln lassen. Irgendwie hatte ich genau das geahnt, was jetzt passierte. Wie lange niemand kam weiß ich nicht. Aber irgendwann kam wieder jemand vorbei. „Na, wie schaut 's aus?“ fragte er. Ich bat ihn darum, mich endlich loszubinden. Die abgesprochene Zeit war schon längst vorbei. „Du stehst ja immer noch hier.“ wandte er ein „Dir gefällt wohl deine Gefangenschaft? Na, dann kannst du ja noch was hier stehen bleiben.“. Ich erklärte ihm, dass ich alles andere wollte, als gefesselt zu bleiben. Aber er grinste mich nur an. „Du siehst süß aus, wenn du dich so aufregst! An den Anblick kann ich mich gewöhnen. Ich habe dir eine Erfrischung mitgebracht.“. Die Erfrischung bestand aus einem Stoffbeutel, den er über meinen Kopf an dem Pfosten befestigte. In den Beutel hatte er jede Menge Eiswürfel gesteckt, die jetzt natürlich schmolzen. Permanent tropfte es in meinen Nacken. Das kalte Wasser lief mir dann den Rücken runter. Zwar war das nicht unangenehm, aber das ständige getropfe nerve mich. Ich versuchte, mich wegzudrehen. Aber die Fesselung saß so fest, dass es mir nicht gelang. So stemmte ich mich gegen die Fesselung, um den Tropfen zu entkommen. Aber ich hatte keine Chance. Der Typ grinste nur und ließ mich wieder alleine. Wie sollte das jetzt weiter gehen? Irgendwann merkte ich, dass die Tropfen nicht mehr aus dem Beutel kamen. Sie kamen von oben. Es fing an, zu regnen. Mir viel erst jetzt auf, dass ich von der Stelle, wo wir badeten, nichts mehr hörte. Waren die Jungs etwa gegangen? Und warum hatte mich niemand losgebunden? Ich stand völlig wehrlos und nackt an einen Pfosten gefesselt in der Öffentlichkeit! Und was könnte ich jetzt tun? Ich hatte keine Klamotten mehr und selbst wenn ich mich befreien könnte, so konnte ich nicht nackt in die Stadt zurück laufen und in meine Wohnung kam ich ohne Schlüssel auch nicht. Mir strich der Wind um meinen Körper, der mich streichelte. Aber es war kein normaler Wind. Er gehörte zu dem aufziehenden Gewitter, dessen Blitze ich sehen konnte. Zwar würde dann nicht mehr so schwül heiß sein. Aber ich wollte ganz bestimmt nicht gefesselt in einem Gewittererregen stehen! Ich rief dann doch nach den Jungs. Aber es kam niemand. Ich rief nochmal, wieder und wieder. Aber es kam niemand, egal wie ich rief. Sie hatten mich offenbar im Stich gelassen. Und bei dem Wetter, das jetzt gerade aufzog, würde bestimmt niemand im Steinbruch vorbeischauen. Aber ob ich wollte oder nicht: ich konnte nichts machen. Und ich merkte, wie hoffnungslos alles war. All das steigerte meine Erregung noch weiter. Ich wusste aber nicht, ob ich das überhaupt wollte. Aber was sollte ich machen. Mittlerweile goss es wie aus Eimern, es blitzte und donnerte – und ich stand mitten drin, ich hatte keine Chance. Irgendwann ließ der Regen nach und ich war pudelnass. Die Temperatur war auf ein angenehmes Maß zurückgegangen. Aber wie sollte ich meiner Gefangenschaft heraus kommen? Ich überlegte, was ich machen könnte. Aber mir fiel nichts mehr ein. Was ich machen konnte, hatte ich schon versucht.
Während ich in Gedanken versunken am Pfosten hing merkte ich irgendwann, dass jemand durch den Steinbruch lief. Ich hoffte auf einen der Jungs und darauf, dass er mich endlich befreien würde. Ich würde alles dafür tun! Aber es war niemand von den Jungs, der da kam. Den Typen, der da vor mir stand, kannte ich nicht! Er musterte mich von oben bis unten und schaute sich interessiert meine Fesselung an. „Da hat sich aber einer Mühe gegeben. Was hast du denn angestellt, dass du so gefesselt worden bist?“ fragte er interessiert. Ich erklärten ihm, dass wir zum Baden hier gewesen waren und ich von den Jungs als Jux gefesselt worden sei. „Im Steinbruch ist niemand außer dir! Und am See ist erst recht niemand. Willst Du mir nicht erzählen, warum du hier am Pfosten hängst?“
Was sollte ich dem Typen darauf sagen? Das war schon ganz schön mies von den Jungs: sie hatten mich gefesselt zurückgelassen und ich stand jetzt völlig wehrlos diesem Fremden gegenüber. Und der hielt es auch gar nicht für nötig, mich loszubinden. „Nehmen wir mal für einen Moment an, dass du dich tatsächlich freiwillig hast fesseln lassen: Dann hast du dich doch auch darum gekümmert, dass dich jemand wieder losbindet. Es lässt sich doch niemand fesseln, wenn nicht vorher klar ist, wie man aus der Nummer wieder raus kommt!“ Ich bat ihn nochmal darum, mich loszubinden. „Nö, mach ich nicht! Darum wird sich derjenige kümmern, der dich hier gefesselt hat! Aber du erklärst mir jetzt mal, was ihr überhaupt im Steinbruch zu suchen habt! Das ist Privatgelände und du kannst mir nicht erzählen, dass ihr die Schilder nicht gesehen habt!“ Das hatte mir jetzt noch gefehlt: Nackt an den Pfosten gefesselt dem Eigentümer einen Hausfriedensbruch erklären. Und klar war, dass ich dem Verhör nicht ausweichen konnte und ich auch danach nicht aus der Gefangenschaft raus käme. Im Laufe des Verhörs bekam ich immer mehr den Eindruck, dass er nur fragte, um mich in meinen Fesseln zum sehen. Klar konnte ich nicht ruhig stehen bleiben und genau das gefiel ihm offenbar. Plötzlich hatte er einen Ast in der Hand. Er fing an, mich damit überall hin zu schlagen. Die Schläge waren unangenehm, taten aber nicht wirklich weh. Ich versuchte, ihnen auszuweichen, was die Fesseln jedoch unterbanden. Mich erregte das ganze auf eigenartige Weise. Und er hatte seinen Spaß daran und hörte überhaupt nicht mehr auf. Irgendwann ließ er von mir ab. „So, deine Strafe hast du von mir bekommen. Aber wie du hier los kommst, weiß ich auch nicht. Ich hoffe, deine Freunde lassen dich hier nicht zu lange hängen.“ Dann ging er und ließ mich gefesselt zurück. Ich hing nun schon den ganzen Tag an diesem Pfosten und in mir schwand die Hoffnung, befreit zu werden. Aber so bleiben konnte ich nicht, auch wenn mir die Fesselung ganz gut gefiel.
Die Sonne stand schon ziemlich tief, als ich wieder jemand im Steinbruch hörte. Wer würde jetzt kommen und würde ich endlich losgebunden werden? Ich hatte keinen anderen Wunsch mehr. Und tatsächlich stand von den Jungs der vor mir, der mich gefesselt hatte. „Na, wie schaut es aus?“ wollte er wissen. „Erzähl mal, was ist denn den ganzen Tag über so passiert?“. Ich bat ihn, mich loszubinden. „Du stehst schon so lange hier, da kommt es doch jetzt nicht auf ein paar Minuten mehr oder weniger an. Und ungeöffnet kommst Du hier sowieso nicht raus.“. Er wollte mich also noch in meinen Fesseln beobachten und dann sollte ich ihm noch als Kanonenfutter dienen? Aber welche Wahl hatte ich? Und die Fesselung hatte mich so weit erregt, dass mir diese Erleichterung nicht ungelegen kam. Aber erst kam das nächste Verhör. Er wollte alle Details wissen, wie das Gewitter war, wer der Typ im Steinbruch war und was er wollte. Er tat alles, um mich möglichst lange in meinen Fesseln zappel zu lassen. Ich versuchte, ruhig zu bleiben und ihm alle Fragen zu beantworten, damit ich endlich aus der Nummer raus kommen würde. Aber er hatte immer neue Fragen. Und er schaffte es, mich in meinen Fesseln zappeln zu lassen. Ich wurde wahnsinnig dabei und platzte bald vor Erregung. Irgendwann löste er die Fesselung an meinen Kniegelenken und befriedigte sich an mir. Ich ließ ihn und genoss den Moment. Er gab sich sehr viel Mühe. Ich hoffte, dass er mich jetzt endlich losbinden würde, aber er kuschelte mit mir und streichelte mich überall. Obwohl ich aus der Nummer raus wollte ließ ich all das zu. Mir gefiel es und er hätte die ganze Nacht weiter machen können. Irgendwann band er mich los und befreite mich endlich aus meiner Gefangenschaft. Ich deutete ihm an, dass er solche Badetage gerne wiederholen könne ...

08.06.2017 um 13:59 Profil eMail an NitroEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thoxxxxxxxx
11 Beiträge bisher
re: Bondagegeschichten

Vielen Dank für diese beiden Geschichten! Toll geschrieben.

10.06.2017 um 1:57 Profil eMail an ThomasMooreEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nitxx
22 Beiträge bisher
Nitro
re: Bondagegeschichten

Alleine im Wald?

Immer wieder erinnerte ich mich an die Indianerspiele meiner Kinder- und Jugendtage. Als böse Squaw wurde ich oft an einen Baum, der als Marterpfahl diente, gefesselt. Mir gefiel das Gefühl der Gefangenschaft.
Nun waren diese Tage vorbei und ich hatte den Wunsch, mal wieder gefesselt im Wald zu sein. Einen Ort hatte ich mir dafür auch schon ausgesucht. So verließ ich an einem warmen Sommertag die Stadt, um mich im Wald zu fesseln. Auf dem Weg zu dem Ort, an dem ich mich fesseln wollte, befestigte ich an einem Baum den Schlüssel für ein Vorhängeschloss, mit dem ich später den Rucksack verschließen wollte. Etwa fünf Minuten zu Fuß davon entfernt band ich den Schlüssel für eine Kassette an den Baum. Nun lief ich an einen zweiten Ort, der etwa genau so weit entfernt war wie der erste und band den zweiten Satz Schlüssel an zwei verschiedene Bäume. Sie dienten für den Notfall. Ich band sie also fast auf Bodenhöhe an die beiden Bäume, um ein späteres lösen so schwer wie möglich zu machen. Die Bäume waren von Brennnesseln umgeben. Nackt, wie ich später sein würde, würde es eine sehr undankbare Aufgabe sein, hier die Schlüssel abzuholen.
Nun ging ich also zum ausgesuchten Ort und schritt zur Tat. Zunächst holte ich die Fesseln aus dem Rucksack und überzeugte mich, dass die beiden Schlösser, die Hand- und Fußschellen funktionierten. Sie taten es perfekt und ich war Sicher, die passenden Schlüssel dabei zu haben. Diese legte ich nun in die kleine Kassette und schloss den Deckel, bis das Schloss einrastete. An die Schlüssel kam ich nun nicht mehr heran. Nun kam der eigentliche Akt: Ich zog mich splitternackt aus und steckte meine Klamotten und die Kassette in den Rucksack und schloss ihn. Damit ich ihn nicht öffnen konnte verschloss ich den Reißverschluss mit einem Bügelschloss. Nun legte ich mir die Kette um den Bauch und hängte das zweite Bügelschloss so ein, dass an einem Ende der Kette drei Glieder über blieben. Das Schloss drückte ich noch nicht zu. Nun fesselte ich meine Fußgelenke mit den Fußschellen. Ich hatte einen kleinen Metallstift dabei, mit dem ich die Schellen arretieren konnte. Nun ging ich in die Hocke und hängte in das längere Ende der Kette ein Zahlenschloss. In den Bügel dieses Schlosses legte ich auch die Verbindungkette der Fußschellen. Ich drückte das Schloss zu und drehte an den Zahlen so lange hin und her, bis ich keinen Plan von ihrer Stellung mehr hatte. Um das Schloss nun zu öffnen, musste ich also alle möglichen Kombinationen durchprobieren. Nun nahm ich die Handschellen und fesselte meine Hände darin. Die schellen drückte ich so weit wie möglich zu, so dass sie möglichst eng meine Handgelenke umschlossen. Auch die Handschellen arretierte ich und schmiss den Metallstift weg. Nun legte ich die Verbindungskette der Handschellen in das Bügelschloss an der Kette und drückte es zu. Nun war ich gefesselt. Und zwar richtig gefesselt! Denn aus der Nummer kam ich nicht mehr raus! Jedenfalls nicht ohne weiteres. Es würde schwierig werden und lange dauern. Und genau das wollte ich genau so! Nackt und gefesselt im Wald sein. Ohne groß darüber nachzudenken ließ ich mich auf die Seite fallen und lag nun gefesselt am Boden. Es war ein herrliches Gefühl. Die Fesseln hielten mich gefangen, ich hatte absolut keine Chance gegen sie - egal was ich tat. Ich genoss den Moment. In meinem Körper spürte ich tausende kleiner Explosionen. Etwa zwei Stunden lang blieb ich so. Nur irgendwann musste ich damit anfangen, mich aus der Fesselung zu befreien. Der Sinn stand mir noch nicht so sehr danach, aber ich würde ja noch eine weile gefesselt bleiben, bis ich an die Schlüssel käme und mich befreien könnte. Zuerst musste ich also das Zahlenschloss öffnen. Und jetzt merkte ich, in welche Schwierigkeiten ich mich gebracht hatte: Dass Schloss hing an einer Kette und stand unter Spannung. Ich konnte es kaum erreichen und die Stellräder ließen sich nur sehr scher drehen. Eine dreiviertel Stunde hatte ich für das Schloss eingeplant. Mir war schnell klar, dass es erheblich länger dauern würde. Ich war nervös, aber es nutze mir nichts. Immer wieder stemmte ich mich gegen dass Schloss, dass mich in einem hotgie gefangen hielt. Nach gefühlt drei Stunden hatte ich das Schloss endlich geöffnet. Aber wie sollte ich jetzt aufstehen? Ich drehte mich auf den Rücken und versuchet mich hinzusetzte. Es ging nicht. Auch nicht in mehreren Anläufen. Also drehte ich mich auf den Bauch. Mit dem Kopf stützte ich mich auf dem Boden ab und konnte nach und nach die Beine so anwinkeln, dass ich irgendwann auf den Knien saß. Ins Gras beißen - irgendwie so muss das wohl sein. Es gelang mir nach einer Weile, aufzustehen. Damit war der erste Akt geschafft. Aber aus der Fesselung kam ich deshalb noch lange nicht raus. Nun ging ich zu dem ersten Ort, an dem ich die Schlüssel an die Bäume gebunden hatte. Wenigstens hingen sie dort auf höhe meiner auf dem Rücken fixierten Hände. Da erwartete ich wenig Schwierigkeiten. Wie lange ich für den etwa eineinhalb Kilometer langen Weg wohl brauchen würde? Einfach würde er nicht werden: Mit den Fußfesseln konnte ich nur kleine Schritte machen und musste auf alles achten, was am Boden lag, um nicht darüber hinzufallen. Und eine Straße musste ich überqueren. Mir grauste vor dem Gedanken, nackt und gefesselt diese Straße zu überqueren. Aber Brennnesseln waren auch keine Alternative. Ich nahm also allen Mut zusammen und überquerte in einem ruhigen Moment diese elende Straße. Irgendwann kam ich an einem der beiden Bäume an. Aber ich fand den Schlüssel nicht, den ich dort festgebunden hatte. Trotz allem Suchens: Er war weg. In der Nähe lagen zwei große Steine, der Ort war also sehr markant. Im Ort geirrt hatte ich mich also nicht! Mir überkam ein ungutes Gefühl. Aber was sollte ich tun? So ging ich zum zweiten Baum. Auch hier fehlte der Schlüssel. Und wieder hatte ich mich nicht im Ort geirrt. Irgendwas war da faul, wenn nicht oberfaul. Aber es gab keine Spuren am Boden - außer meinen. Einen Reim konnte ich mir nicht darauf machen. Aber half ohnehin nichts - ich musste die Reserveschlüssel holen. Das sollte ja heiter werden. Erst mal war der Weg jetzt viel weiter, ich musste wieder die Straße überqueren und durch die Brennnesseln. Na, Witz komm raus. Zwar ärgerte ich mich, aber ich ärgerte mich auch als Squaw, wenn ich zu lange gefesselt blieb. Dennoch ließ ich mich immer wieder fesseln. Und jetzt lief auch nichts anderes, was ich nicht vorher genau so vorbereitet hatte. Meine eigenen Mittel wandten sich also wie geplant gegen mich. Irgendwann erreichte ich den zweiten Ort. Ich überlegte, ob ich durch die Brennnesseln gehen sollte. Ich wollte nicht, aber ich musste. Oder ich würde gefesselt bleiben. Also lief ich wider Willens durch die Brennnesseln. Mein ganzer Körper brannte wie Feuer. Ich wurde fast wahnsinnig dabei. Aber ich war wehrlos. An einem Baum hing der erste Schlüssel. Na, wenigstens etwas. Ich ging also in die Hocke und wollte den Knoten des Seiles offenen, mit dem ich ihn an den Baum gebunden hatte. Aber er ließ sich nicht öffnen. Irgendjemand hatte Sekundenkleber darauf getropft. Wie sollte ich jetzt an den Schlüssel kommen? Ein Stück entfernt lag ein Stein. Ich ging dort hin mit ihm in der Hand zurück zum Baum. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Seil mit dem Stein durchzuscheuern. So einfach ging das nicht, erst recht nicht mit auf dem Rücken gefesselten Händen. Aber es gelang mir. Nun kam der zweite Schlüssel dran. Auch hier hatte jemand - ohne Spuren zu hinterlassen Sekundenkleber auf den Knoten getropft. Die Fesselung dauerte nun schon fast den ganzen Tag und ich konnte mir etwas besseres vorstellen, als mit Steinen irgendwelche Seile durchzuscheuern. Aber wie sollte ich sonst aus der Nummer raus kommen. Nach einer Ewigkeit hatte ich auch den zweiten Schlüssel in der Hand. Endlich! Ich war maßlos erleichtert. Nun ging ich zurück zu meinem Rucksack. Die Brennnesseln taten das Ihre. Und heute hatte sie der Teufel geritten. Aber was hatte heute nicht der Teufel geritten? Die Sonne stand schon tief am Himmel, als ich endlich den Rucksack öffnen konnte und die Kassette heraus holte. Na, wenigstens das klappte. Allmählich kam ich aus meinen Fesseln raus. Was für eine Achterbahnfahrt! Davon brauchte ich unbedingt noch eine. Aber alleine? Das war mir dann doch etwas zu riskant. Irgendwer musste ja die Schlüssel geklaut und die Seile verklebt haben. Also wandte ich mich an meine Freundin. Sie war damals der Quälgeist und hatte immer irgendwelche Gehässigkeiten parat, wenn ich als böse Squaw am Marterpfahl hing. Als ich ihr von meinem Plan erzählte, mich von ihr im Wald fesseln grinste sie so, als wüßte sie etwas, was sie mich vorenthielt ...

20.06.2017 um 17:43 Profil eMail an NitroEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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